Auch mit dem Thriller „Echoes – Stimmen aus der Zwischenwelt“ möchte ich heute wieder einen Klassiker vorstellen. Der Film, der unter der Regie von David Koepp entstand, stammt bereits aus dem Jahr 2000, bietet aber Spannung pur für Jedermann. Auch die Besetzung mit Kevin Bacon, Kathryn Erbe, Jenny Morrison, Zachary David Cope und Illeana Douglas kann sich sehen lassen.
Die Handlung
Tom ist der Vater von Jake und mit Maggie verheiratet. Er ist der klassische Realist und glaubt an nichts Übersinnliches. Dennoch lässt er sich auf einer Party von Lisa hypnotisieren, einzig und allein, um ihr zu beweisen, dass Hypnose und Co. nur Einbildung sind. Doch in diesem Punkt hat sich Tom getäuscht, denn die Hypnose schlägt bei ihm voll ein. Lisa suggeriert ihm nun, dass er offen ist für die Dinge zwischen Himmel und Erde, die man nicht erklären kann.
In den folgenden Tagen erlebt Tom ein wahres Horrorszenario. Ein totes Mädchen sitzt plötzlich auf seiner Couch und auch sein Sohn Jake kann es sehen und mit ihr in Kontakt treten. Das Familienleben von Tom und Maggie ändert sich nun deutlich. Es kommt zum großen Krach zwischen den Eheleuten, die Ehe steht kurz vor dem Aus. Da erkennt Tom endlich, dass das tote Mädchen nur einen Wunsch an ihn hat. Und nun setzt Tom alles daran, ihr diesen Wunsch zu erfüllen.
Fazit
„Echoes – Stimmen aus der Zwischenwelt“ ist angelehnt an „The Sixth Sense“, allerdings laut Kritikern noch deutlich besser. Bewusst verzichtete David Koepp auf Action- und Horrorszenen. Er versteht es, auch ohne Blut und Co. eine Spannung zu erzeugen, die Ihresgleichen sucht. Insbesondere die Szenen, in denen die Hypnose gezeigt wird, lassen schnell eine Gänsehaut entstehen. Dabei werden die Darsteller sehr gut charakterisiert und der Spannungsbogen lässt keine Wünsche offen. Das Ende ist genauso genial, wie der gesamte Film, klärt es doch alle offenen Fragen, lässt aber gleichzeitig die Chance für eine Fortsetzung.