Wie schnell aus der Normalität Wahnsinn werden kann, will der 1993 gedrehte Film Falling Down Ein ganz normaler Tag zeigen. Der Polizist Prendergast und der ehemals in einer Rüstungsfabrik beschäftigte Foster spielen die beiden Hauptrollen des Films. Prendergast steht den letzten Tag vor seiner Pensionierung durch. Doch gerade dieser Tag wird in Falling Down Ein ganz normaler Tag dargestellt und zwar auf eine alles andere als übliche Weise.Foster wurde vor etwa einem Monat arbeitslos und schreitet nun durch die Straßen von L.A., nachdem er die Waffen einer Gang gestohlen hat, die ihn aus dem Auto heraus erschießen wollten und dabei einen Unfall hatten. Er überfällt einen Laden und zwingt den Inhaber ihm Lebensmittel zu den vor Jahrzehnten gültigen Preisen zu verkaufen. Damit fängt der Fall für den Polizisten Prendergast an. Bei den Ermittlungen hilft ihm seine Kollegin Torres, die kurz vor Ende des Films von Foster angeschossen wird. Im letzten Duell stehen sich Foster und Prendergast gegenüber, Foster bedroht den Polizisten mit einer Wasserpistole. Dieser erkennt das nicht und erschießt Foster aus Notwehr.
Falling Down Ein ganz normaler Tag ist für mich einer der Filme, der besonders an die Nieren geht. Denn er zeigt auf eine besondere Art und Weise die Dinge, die einen normalen Menschen bewegen und wie er versucht, in einer Ausnahmesituation damit umzugehen. Obwohl ich den Film bereits mehrfach gesehen habe und die Kritiken teils alles andere als positiv ausgefallen sind, finde ich persönlich das Bild, das hier gezeichnet wird, als sehr treffend, aber auch erschreckend.