Als ich den Film The Final Cut das erste Mal sah, war ich zutiefst erschüttert, auf welche Ideen Menschen kommen können. Denn obwohl es sich bei dem 2003 abgedrehten Film um einen Science-Fiction-Thriller handelt, bin ich mir nicht sicher, ob die Handlung nicht so auch im echten Leben passieren könnte.
Es geht um die Hauptfigur Alan Hakman, der Cutter bei Zoe Technologies ist. Das Unternehmen setzt Menschen einen Mikrochip ins Gehirn. Nach deren Tod wird aus den Motiven, die der Chip im Leben des Menschen aufgenommen hat, ein Rememory geschnitten, eine Art Spielfilm des Lebens. Er dient den Angehörigen als letzte Erinnerung.
Hakman selbst erhält eines Tages den Mikrochip des Gründers des Unternehmens, dem Ex-Freund seiner jetzigen Freundin. Er sieht das Material, seine Freundin ist wütend, dass er so tiefe Einblicke in die Persönlichkeit ihres Ex-Freundes erhalten hat und zerstört das Mischpult und damit die Aufnahmen aus dem Leben des Gründers. Hakman selbst erhielt von seinen Eltern einen solchen Chip eingesetzt, erfuhr aber nie etwas davon, da seine Eltern früh verstarben.
In Final Cut geht es zudem um eine Untergrundorganisation, die gegen die Technologie ist. Sie erfährt, dass Hakman selbst einen Chip implantiert bekam und er wird interessant, da er die Aufnahmen aus dem Chip des Firmengründers gesehen hat. So wird Hakman von der Untergrundorganisation in Final Cut erschossen und sein Chip eingesetzt, um die Firma Zoe Technologies in den Ruin zu treiben. Rundum spannend ist der Film gehalten, dennoch schaffte er es nie in die deutschen Kinos, sondern wird lediglich als DVD angeboten.